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Papyrus Lesezeichen - Chnum

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Produktnummer: 2111


unbemaltes Lesezeichen 5 cm x 19 cm

Lesezeichen sind ein überaus preiswerter Einstieg in die Papyrusmalerei.
Eignet sich sehr gut für den Unterricht, Projektarbeiten oder als Geschenk.


Chnum, ein Schöpfergott, der die Menschen und alle Dinge auf der Töpferscheibe formte. Wächter und Spender der Nilquelle bei Elephantine. Chnum war auch allgemein der Herr über das Wasser, den Nil, seine Fluten, Seen und Katarakte. Dargestellt wird er in Menschengestalt mit Widderkopf und doppelt gedrehten Hörnern. Verehrt wurde er in Elephantine und Esna.

Tipp:
12 Doppelfaserstifte – Artikel-Nr. 2701
Schutzhülle mit Schmuckband - Artikel-Nr. 2172

PGI-Lesezeichen
aus handgelegtem Papyrus, hergestellt in Ägypten
Siebdruck-Motiv, geschnittener Rand
mit Stiften und Wasserfarben bemalbar

Anspruch: Leicht
Dauer: 0,5 Stunde
Produktinformationen "Papyrus Lesezeichen - Chnum"

Chnum
Chnum, ein Schöpfergott, der die Menschen und alle Dinge auf der Töpferscheibe formte. Wächter und Spender der Nilquelle bei Elephantine. Chnum war auch allgemein der Herr über das Wasser, den Nil, seine Fluten, Seen und Katarakte. Dargestellt wird er in Menschengestalt mit Widderkopf und doppelt gedrehten Hörnern. Verehrt wurde er in Elephantine und Esna.


Vermutlich war Chnum ein überregionaler Gott und gehört deshalb zu den Angehörigen der Götterfamilie der 1. Dynastie. Die Zahl seiner Kultstätten ist kaum zu zählen. Seine Funktionen als Fruchtbarkeitsgott und die sinnfällige Bedeutung seines Kultes haben die Legendenbildung um seine Fähigkeiten als Töpfer gefördert.


Chnum war der Herr des 1. Kataraktes in Oberägypten. Von dort wandte er sich gen Süden nach Nubien und gen Norden nach Unterägypten. Zahlreich wurden seine Häuser und groß die Verehrung, die man ihm entgegenbrachte. Er schuf die Menschen, denn sein Vater hatte ihm dazu den Auftrag gegeben. Zusammen mit Satet und Anuket sorgte er dafür, dass in jedem Jahr die Nilfluten reichlich über die Ufer traten und die Äcker benetzten, ohne Schaden anzurichten.


Sein Vater hatte ihm die Aufgabe zugeteilt, auf seiner Töpferscheibe die Menschen wie die Götter zu formen und auch deren Ka zu bilden. So beugte Chnum sich täglich zum Nil und barg von seinen Ufern den Schlamm, den er auf seiner Scheibe formte, bevor er sie in dem Schoße der Mütter barg, in dem sie zu ihrer Geburt heranwuchsen, betreut von seiner unermüdlichen Frau Heket. So ward er zum »Vater der Väter« und zur »Mutter der Mütter« und gepriesen an allen Orten als »Spender von Fruchtbarkeit und Bildner von Göttern, Menschen, Tieren und Pflanzen«.